Pentixapharm erwartet geringeren Verlust als bisher – Phase-3-Studie startet später
Pentixapharm rechnet für 2026 mit einem deutlich geringeren Verlust als bisher prognostiziert. Das Berliner Biotechnologie-Unternehmen erwartet nun einen Periodenfehlbetrag von rund 13 Millionen Euro statt bislang 21,6 Millionen Euro. Die Verbesserung um 8,6 Millionen Euro geht allerdings nicht allein auf tatsächliche Kostensenkungen zurück, sondern zu einem wesentlichen Teil auf verschobene Ausgaben und Änderungen bei den Abschreibungen. Gleichzeitig verzögert sich die Aufnahme des ersten Patienten in die zulassungsrelevante PANDA-Phase-3-Studie: Statt im zweiten Halbjahr 2026 soll dieser Schritt nun im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Rund 3 Millionen Euro der Ergebnisverbesserung bei Pentixapharm entfallen auf Studienkosten, die aufgrund angepasster Zeitpläne und konkretisierter Dienstleistervereinbarungen erst 2027 anfallen. Weitere rund 2 Millionen Euro ergeben sich unter anderem aus niedrigeren Personal- und Zinsaufwendungen sowie verschobenen Ausgaben für den Erwerb von Daten. Hinzu kommt ein nicht zahlungswirksamer Effekt von rund 3,7 Millionen Euro, hauptsächlich durch den Wegfall planmäßiger Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte. Hintergrund sind Feststellungen der BaFin vom 2. Oktober 2026, wir berichteten, die Pentixapharm im Konzernabschluss und bereits in der Quartalsmitteilung für das dritte Quartal berücksichtigt.
Die Verschiebung des Studienbeginns soll nach Angaben von Pentixapharm keine wesentlichen Auswirkungen auf den weiteren Zeitplan der PANDA-Studie haben. Durch die geringeren zahlungswirksamen Aufwendungen sinkt zugleich der für 2026 erwartete Mittelabfluss. An der bisherigen Einschätzung zur Finanzierung hält das Unternehmen fest: Die verfügbaren Mittel sollen ausreichen, um den Geschäftsbetrieb bis in das Jahr 2028 hinein zu finanzieren.
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