Pentixapharm sichert Finanzierung bis 2028 ab
Pentixapharm hat im ersten Halbjahr 2026 den operativen Verlust verringert und sieht sich nach einer Kapitalerhöhung finanziell bis in das Jahr 2028 abgesichert. Der Verlust reduzierte sich von 8,4 Millionen Euro auf 6,9 Millionen Euro, das EBITDA verbesserte sich von minus 6,8 Millionen Euro auf minus 4,8 Millionen Euro. Der operative Cashflow fiel mit minus 5,0 Millionen Euro ebenfalls günstiger aus als mit minus 8,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Zum Halbjahresende verfügte das Biotechnologieunternehmen über liquide Mittel von 3,6 Millionen Euro. Nach dem Stichtag flossen aus einer Kapitalerhöhung brutto rund 20,4 Millionen Euro zu, die in den Halbjahreszahlen noch nicht enthalten sind.
Operativ konzentriert sich Pentixapharm auf die Vorbereitung des zulassungsrelevanten Phase-3-Programms PANDA sowie die Weiterentwicklung der Onkologie-Pipeline. Die Gesellschaft verweist zudem auf niedrigere Forschungs- und Entwicklungskosten sowie weitere Einsparungen infolge der Fokussierung auf die wichtigsten Entwicklungsprogramme. Zusätzlich standen zum 30. Juni aus einer bestehenden Wandelschuldverschreibungsfazilität noch Finanzierungsmöglichkeiten von bis zu 14,5 Millionen Euro zur Verfügung.
„Nach Ende des Berichtszeitraums haben wir unsere Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und damit unsere Finanzlage gestärkt, während wir uns auf die Durchführung der Phase 3 von PANDA vorbereiten und unsere Aktivitäten in den Vereinigten Staaten ausbauen”, sagt Dirk Pleimes, Chief Executive Officer von Pentixapharm. Für das Gesamtjahr bestätigt Pentixapharm den Finanzausblick und rechnet weiterhin mit einem Periodenfehlbetrag von rund 21,6 Millionen Euro. Die Prognose berücksichtigt die geplanten Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie die laufenden Betriebskosten. Mögliche Einnahmen aus Partnerschaften oder Lizenzvereinbarungen sind darin weiterhin nicht enthalten.
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