Goldpreis weiter unter Druck – doch genau hier könnte die neue Chance liegen
Der Goldpreis steht nach den jüngsten Rückschlägen weiter unter kurzfristigem Druck, doch der übergeordnete Bullenmarkt ist längst nicht beendet. Für Jerry Prior, Chief Operating Officer und Senior Portfolio Manager beim KraneShares Mount Lucas Managed Futures Index Strategy ETF, ist der aktuelle Rückgang primär eine gesunde Neujustierung nach einer überhitzten Positionierung. Die wahren langfristigen Treiber – allen voran die globale Abkehr vom US-Dollar als dominierendem Reservewert – bleiben absolut intakt.
Gesunde Korrektur: Warum der Fed-Schock den Markt bereinigt
In den vergangenen Wochen geriet das Edelmetall durch mehrere parallele Faktoren spürbar unter Verkaufsdruck. Die restriktivere Haltung der Federal Reserve unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh und die damit verbundenen höheren Zinserwartungen erhöhten die Opportunitätskosten für zinsloses Gold massiv. Gleichzeitig ließ die unmittelbare Sicherheitsnachfrage aufgrund einer Entspannung im Nahen Osten nach, was spekulative Investoren und systematische Trendfolgefonds zu massiven Verkäufen veranlasste. Doch genau dieser harte Positionsabbau hat bereits den Großteil des Abwärtsrisikos aus dem Markt genommen. Das panikartige Verkaufsrisiko durch private Zuflüsse ist nach dieser rigorosen Marktbereinigung nahezu gebannt, so der Experte.
Selbst wenn die Kurse zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar je Unze rutschen sollten, rückt vielmehr das gewaltige Potenzial der Folgezeit in den Fokus. Sobald sich die globalen Ölmärkte wieder stabilisieren und neue Einnahmen in rohstoffexportierende Länder fließen, ist mit einer massiven Rückkehr der Zentralbanken zu rechnen, die ihre Goldreserven weiter aufbauen wollen.
Der Katalysator: Entdollarisierung befeuert den nächsten Bullenrun
Die strukturelle Entdollarisierung bleibt das stärkste Argument für strategische Goldpositionen. Die zunehmende Nutzung des US-Dollars als geopolitisches Druckmittel – die sogenannte „Weaponization of the Dollar“ – zwingt immer mehr Staaten dazu, alternative Wertaufbewahrungsmittel abseits amerikanischer Staatsanleihen zu suchen. Dieser Trend gilt als unumkehrbar. Zusätzliche Einnahmen der Exportnationen dürften künftig direkt in den Goldmarkt gelenkt werden, anstatt das US-Defizit zu finanzieren.
Flankiert wird diese Entwicklung von einem makroökonomischen Umfeld, das von strukturell höherer Inflation geprägt ist. Das Ende der billigen Globalisierungseffekte aus China, die ressourcenintensive Umstrukturierung globaler Lieferketten und die teure Rückverlagerung von Produktionsstätten garantieren praktisch, dass die Teuerung nicht dauerhaft auf das extrem niedrige Vor-Pandemie-Niveau zurückkehrt. Die jüngste Korrektur ist somit kein Vorbote eines langen Bärenmarkts, sondern lediglich ein temporärer Rücksetzer innerhalb eines säkularen Aufwärtstrends.
Für langfristig orientierte Rohstoffinvestoren ist diese Marktbewegung eigentlich eine gute Nachricht. Der aktuelle Rücksetzer auf historisch relevante Unterstützungsmarken spült so betrachtet spekulative Marktteilnehmer aus dem System und bietet eine gesunde Einstiegschance. Da die fundamentalen Megatrends – von der globalen Entdollarisierung bis hin zu massiven Zentralbankkäufen – absolut intakt bleiben, wie viele Experten betonen, könnte sich hier das Fundament für den nächsten Aufwärtszyklus zunächst in Richtung der 4.500-Dollar-Marke formieren.
Disclaimer
I. Informationsfunktion und Haftungsausschluss: Die GOLDINVEST Consulting GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu veröffentlichen. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle, fachkundige Anlageberatung. Es handelt sich nicht um Finanzanalysen oder Verkaufsangebote, noch liegt eine Handlungsaufforderung zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren vor. Entscheidungen, die auf Basis der veröffentlichten Informationen getroffen werden, erfolgen vollständig auf eigene Gefahr. Zwischen der GOLDINVEST Consulting GmbH und den Lesern bzw. Nutzern entsteht kein vertragliches Verhältnis, da sich unsere Informationen ausschließlich auf das Unternehmen und nicht auf persönliche Anlageentscheidungen beziehen.
II. Risikoaufklärung: Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren keine Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie bezüglich Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der veröffentlichten Informationen. Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Nutzungshinweise.
III. Interessenkonflikte: Gemäß §34b WpHG und §48f Abs. 5 BörseG (Österreich) weisen wir darauf hin, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH sowie ihre Partner, Auftraggeber oder Mitarbeiter Aktien der oben genannten Unternehmen halten. Zudem besteht ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag zwischen diesen Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH, und es ist möglich, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH jederzeit Aktien dieser Unternehmen kauft oder verkauft. Diese Umstände können zu Interessenkonflikten führen, da die oben genannten Unternehmen die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Berichterstattung entlohnen.
IV. Einsatz von KI-gestützten Systemen: Bei der Erstellung von Beiträgen können KI-gestützte Systeme zur Unterstützung von Recherche, Strukturierung oder sprachlicher Optimierung eingesetzt werden. Sämtliche Inhalte werden vor Veröffentlichung redaktionell geprüft und verantwortet.
Gesunde Korrektur: Warum der Fed-Schock den Markt bereinigt
In den vergangenen Wochen geriet das Edelmetall durch mehrere parallele Faktoren spürbar unter Verkaufsdruck. Die restriktivere Haltung der Federal Reserve unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh und die damit verbundenen höheren Zinserwartungen erhöhten die Opportunitätskosten für zinsloses Gold massiv. Gleichzeitig ließ die unmittelbare Sicherheitsnachfrage aufgrund einer Entspannung im Nahen Osten nach, was spekulative Investoren und systematische Trendfolgefonds zu massiven Verkäufen veranlasste. Doch genau dieser harte Positionsabbau hat bereits den Großteil des Abwärtsrisikos aus dem Markt genommen. Das panikartige Verkaufsrisiko durch private Zuflüsse ist nach dieser rigorosen Marktbereinigung nahezu gebannt, so der Experte.
Selbst wenn die Kurse zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar je Unze rutschen sollten, rückt vielmehr das gewaltige Potenzial der Folgezeit in den Fokus. Sobald sich die globalen Ölmärkte wieder stabilisieren und neue Einnahmen in rohstoffexportierende Länder fließen, ist mit einer massiven Rückkehr der Zentralbanken zu rechnen, die ihre Goldreserven weiter aufbauen wollen.
Der Katalysator: Entdollarisierung befeuert den nächsten Bullenrun
Die strukturelle Entdollarisierung bleibt das stärkste Argument für strategische Goldpositionen. Die zunehmende Nutzung des US-Dollars als geopolitisches Druckmittel – die sogenannte „Weaponization of the Dollar“ – zwingt immer mehr Staaten dazu, alternative Wertaufbewahrungsmittel abseits amerikanischer Staatsanleihen zu suchen. Dieser Trend gilt als unumkehrbar. Zusätzliche Einnahmen der Exportnationen dürften künftig direkt in den Goldmarkt gelenkt werden, anstatt das US-Defizit zu finanzieren.
Flankiert wird diese Entwicklung von einem makroökonomischen Umfeld, das von strukturell höherer Inflation geprägt ist. Das Ende der billigen Globalisierungseffekte aus China, die ressourcenintensive Umstrukturierung globaler Lieferketten und die teure Rückverlagerung von Produktionsstätten garantieren praktisch, dass die Teuerung nicht dauerhaft auf das extrem niedrige Vor-Pandemie-Niveau zurückkehrt. Die jüngste Korrektur ist somit kein Vorbote eines langen Bärenmarkts, sondern lediglich ein temporärer Rücksetzer innerhalb eines säkularen Aufwärtstrends.
Für langfristig orientierte Rohstoffinvestoren ist diese Marktbewegung eigentlich eine gute Nachricht. Der aktuelle Rücksetzer auf historisch relevante Unterstützungsmarken spült so betrachtet spekulative Marktteilnehmer aus dem System und bietet eine gesunde Einstiegschance. Da die fundamentalen Megatrends – von der globalen Entdollarisierung bis hin zu massiven Zentralbankkäufen – absolut intakt bleiben, wie viele Experten betonen, könnte sich hier das Fundament für den nächsten Aufwärtszyklus zunächst in Richtung der 4.500-Dollar-Marke formieren.
Disclaimer
I. Informationsfunktion und Haftungsausschluss: Die GOLDINVEST Consulting GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu veröffentlichen. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle, fachkundige Anlageberatung. Es handelt sich nicht um Finanzanalysen oder Verkaufsangebote, noch liegt eine Handlungsaufforderung zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren vor. Entscheidungen, die auf Basis der veröffentlichten Informationen getroffen werden, erfolgen vollständig auf eigene Gefahr. Zwischen der GOLDINVEST Consulting GmbH und den Lesern bzw. Nutzern entsteht kein vertragliches Verhältnis, da sich unsere Informationen ausschließlich auf das Unternehmen und nicht auf persönliche Anlageentscheidungen beziehen.
II. Risikoaufklärung: Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren keine Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie bezüglich Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der veröffentlichten Informationen. Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Nutzungshinweise.
III. Interessenkonflikte: Gemäß §34b WpHG und §48f Abs. 5 BörseG (Österreich) weisen wir darauf hin, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH sowie ihre Partner, Auftraggeber oder Mitarbeiter Aktien der oben genannten Unternehmen halten. Zudem besteht ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag zwischen diesen Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH, und es ist möglich, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH jederzeit Aktien dieser Unternehmen kauft oder verkauft. Diese Umstände können zu Interessenkonflikten führen, da die oben genannten Unternehmen die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Berichterstattung entlohnen.
IV. Einsatz von KI-gestützten Systemen: Bei der Erstellung von Beiträgen können KI-gestützte Systeme zur Unterstützung von Recherche, Strukturierung oder sprachlicher Optimierung eingesetzt werden. Sämtliche Inhalte werden vor Veröffentlichung redaktionell geprüft und verantwortet.
