Branicks: Aktie springt nach Einigung mit Gläubigern um 91 Prozent
Die tief gefallene Branicks-Aktie notiert am Donnerstagvormittag aktuell mit 0,400 Euro rund 91,39 Prozent über dem gestrigen Xetra-Schlusskurs und damit nahezu doppelt so hoch. Der Immobilienkonzern hat sich mit seinen wesentlichen Gläubigern darauf verständigt, das Sanierungskonzept trotz der abgelehnten Beraterverträge umzusetzen. Nach dem Votum der außerordentlichen Hauptversammlung vom 9. Oktober hatte Branicks noch gewarnt, ohne eine Lösung mit den Gläubigern sei der Fortbestand unmittelbar gefährdet.
Auch die zweite damals gemeldete Hürde ist ausgeräumt: Matthias Danne und Johannes Conradi haben ihre Wahl in den Aufsichtsrat inzwischen angenommen. Beide hatten sich nach der Ablehnung der Beraterverträge zunächst vorbehalten, die Wahl abzulehnen. Danne soll nun für den Aufsichtsratsvorsitz vorgeschlagen werden, Conradi als sein Stellvertreter. Mit der Annahme der Mandate und der Gläubigereinigung sind laut Branicks wesentliche Bedingungen für den Vollzug des Sanierungskonzepts erfüllt.
Die Umsetzung steht allerdings noch unter weiteren Vollzugsvoraussetzungen. Branicks erwartet, dass auch diese planmäßig eintreten und das am 30. Juli bekanntgemachte Konzept zum 31. Dezember 2026, spätestens zum 31. März 2027 umgesetzt werden kann. Einzelheiten zu den Konditionen der nun erzielten Einigung mit den Gläubigern nennt die Gesellschaft nicht.
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