Branicks warnt nach Hauptversammlung vor unmittelbarer Bestandsgefährdung
Bei Branicks ist eine wesentliche Bedingung für die Umsetzung des Sanierungskonzepts vom 30. Juli 2026 nicht erfüllt. Die außerordentliche Hauptversammlung hat am Freitag die erforderliche Zustimmung zu zwei Beraterverträgen verweigert. Daraufhin nahmen die gewählten Aufsichtsratskandidaten Matthias Danne und Johannes Conradi ihre Wahl vorerst nicht an. Branicks prüft nun weitere Schritte und Optionen. Sollte keine Lösung mit den wesentlichen Gläubigern gefunden werden, ist laut Gesellschaft ihr Fortbestand unmittelbar gefährdet. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die abgelehnten Verträge betreffen BLACKLAKE Management Partners und MDC Matthias Danne Consulting. Danne und Conradi, die zuvor bereits gerichtlich zu Aufsichtsratsmitgliedern bestellt worden waren, behalten sich eine Ablehnung der Wahl vor. Die Hauptversammlung hatte beide bis zum Ablauf der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2030 entscheidet.
Den übrigen Beschlussvorschlägen stimmten die Aktionäre zu. Dazu gehört eine doppelstöckige Luxemburger Gesellschaftsstruktur, in die wesentliche Beteiligungen von Branicks eingebracht oder übertragen werden sollen. Zudem wurde die Verkleinerung des Aufsichtsrats von fünf auf drei Mitglieder samt Satzungsänderung beschlossen. Auf der virtuellen Hauptversammlung waren 55,19 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten.
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