Evonik: Übernahmeprämie wird einberechnet
BASF sondiert eine mögliche Übernahme von Evonik. Alle Beteiligten, BASF, Evonik und die RAG-Stiftung als Großaktionär von Evonik haben erste, offene Gespräche bestätigt. Zwar gibt es noch keinerlei Übernahmeangebot, doch allein schon die Bestätigung der Gespräche hat den Kurs der Evonik-Aktie vor dem Wochenende angetrieben.
Investoren sehen die Chance einer Übernahmeprämie. Scheitern die Gespräche hingegen, könnte es einen Rückschlag beim Kurs von Evonik geben. Die Analysten der DZ Bank spekulieren über einen möglichen Übernahmepreis. Oft wird ein Aufschlag von 30 Prozent bis 40 Prozent zum letzten Durchschnittskurs gezahlt. Damit könnte ein Angebot bei rund 22 Euro liegen, da die Aktie von Evonik in den vergangenen drei Monaten im Schnitt rund 15 Euro kostete.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Evonik. Das Kursziel steigt von 21,00 Euro auf 22,00 Euro an.
Kürzlich hat Evonik die Prognose für 2026 erhöht. Rechnete man bisher mit einem bereinigten EBITDA von 1,7 Milliarden Euro bis 2,0 Milliarden Euro, so liegt die neue Prognose bei 2,0 Milliarden Euro bis 2,2 Milliarden Euro. Der Konsens hält 2,2 Milliarden Euro für machbar.
Die Aktien von Evonik geben 0,9 Prozent auf 19,19 Euro nach. In der abgelaufenen Woche notierte die Aktie im Tief bei 17,24 Euro, das Hoch stand bei rund 20 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 32 Prozent.
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