Nvidia: Mangel als Bremse
Im zweiten Quartal steigert Nvidia den Umsatz um 106 Prozent auf 96,2 Milliarden Dollar. Dabei entfallen auf Rechenzentren 89,0 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 117 Prozent. Im dritten Quartal soll der Umsatz auf 108 Milliarden Dollar ansteigen. Die Analysten der DZ Bank sprechen von hervorragenden Zahlen. Die Erwartungen des Marktes werden deutlich übertroffen.
Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt hoch, es zeigt sich ein Mangel an Speicherchips. Dies bremst den Umsatz teils sogar aus. Positiv ist, dass Nvidia den Umsatz auf ein breiteres Fundament stellen kann. Diese Entwicklung soll sich aus Sicht der Analysten fortsetzen.
Für das kommende Geschäftsjahr rechnet Nvidia mit einem Umsatzplus von 70 Prozent. Damit wird die Marktmeinung klar übertroffen. Der Konsens steht bei 43 Prozent. Sogar ein Umsatzplus von 100 Prozent wäre möglich, der Mangel an Chips verhindert dies jedoch.
Die Analysten bleiben bei der Kaufempfehlung für die Aktien von Nvidia. Das Kursziel stand bisher bei 275,00 Dollar. In der neuen Studie steigt es auf 320,00 Dollar an.
Nvidia dürfte auch weiter profitabel wachsen. Das sollte sich positiv auf den Kurs auswirken. Die Aktie ist aus historischer Sicht niedrig bewertet. Das KGV 2027e steht bei 13,2. Zum Vergleich: Intel kommt auf 40,2. Bei AMD liegt das KGV 2027e bei 32,5.
Die Aktien von Nvidia haben gestern an der Nasdaq 8,7 Prozent auf 227,98 Dollar zugelegt. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 26 Prozent.
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