Siemens Healthineers: Leichte Unruhe bleibt
Ende Juli hat Siemens Healthineers Zahlen zum dritten Quartal publiziert. Großen Jubel haben die Daten nicht ausgelöst. So sprechen die Experten der Deutschen Bank von einem gemischt ausgefallenen Jahresviertel.
Gemeldet hat Siemens Healthineers einen Quartalsumsatz von 5,76 Milliarden Euro (+2,8 Prozent). Das verfehlte die Erwartungen. Der Gewinn legt aufgrund von US-Rückerstattungen beim Zoll um rund 20 Prozent auf 676 Millionen Euro zu.
Mit den Zahlen senkt der Konzern seine Prognose. Erwartet wird nun ein Umsatzplus von 3,5 Prozent bis 4,0 Prozent. Analysten rechneten zuvor mit 4,5 Prozent. Die vorherige Prognose lief von 4,5 Prozent bis 5,0 Prozent.
Dank der zurückgezahlten US-Zölle steigt hingegen die Gewinnprognose je Aktie auf 2,35 Euro bis 2,45 Euro (alt: 2,20 Euro bis 2,30 Euro) an. Im kommenden Geschäftsjahr soll der Wert weiter zulegen. Zu große Hoffnungen von Analysten werden dabei gedämpft. Hier muss sich der Konsens anpassen.
Die Experten bleiben bei der Halteempfehlung für die Aktien von Siemens Healthineers. Das Kursziel steigt von 38,00 Euro auf 39,00 Euro an.
Insgesamt bleiben die Experten vorsichtig. Dies liegt auch an der Entwicklung der Kosten sowie an der Situation im Mittleren Osten. Das könnte die Zahlen und den Konsens weiter belasten. Auch die Aussicht, dass Siemens weitere Aktien von Siemens Healthineers auf den Markt bringt, sorgt für eine gewisse Unruhe.
Die Aktien von Siemens Healthineers gewinnen 0,3 Prozent auf 39,10 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 17 Prozent verloren.
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