Wacker Neuson traut sich mehr zu als noch im Frühjahr
Die Wacker Neuson SE hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Beim Umsatz erwartet der Vorstand des Münchener Konzerns nun 2,3 bis 2,4 Milliarden Euro, nach zuvor 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge sieht Wacker Neuson jetzt bei 7,0 bis 8,0 Prozent, statt bislang lag die Prognose bei 6,5 bis 7,5 Prozent. Unverändert bleiben die geplanten Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von rund 70 bis 90 Millionen Euro sowie die Erwartung, bei der Net-Working-Capital-Quote unter der strategischen Zielgröße von 30 Prozent zu bleiben. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Begründet wird die Anhebung der Umsatz- und EBIT-Erwartungen mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr und einem Marktumfeld, das Wacker Neuson für den Rest des Jahres zwar weiter als anspruchsvoll, aber stabiler als in den Vorjahren einschätzt.
Vorgelegt hat Wacker Neuson am Freitag zugleich vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr 2026. Der Umsatz des SDAX-Indexmitglieds stieg um 16,9 Prozent auf 1,257 Milliarden Euro, nach 1,075 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Kräftiger legte das EBIT zu, das um 86,6 Prozent auf 104,7 Millionen Euro kletterte, nach 56,1 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit von 5,2 auf 8,3 Prozent.
Auch im zweiten Quartal allein wuchs Wacker Neuson deutlich. Der Umsatz erhöhte sich um 14,4 Prozent auf 665,1 Millionen Euro, nach 581,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT stieg um 43,6 Prozent auf 63,2 Millionen Euro, nach 44,0 Millionen Euro, die EBIT-Marge lag bei 9,5 Prozent, nach 7,6 Prozent. Den vollständigen Zwischenbericht will Wacker Neuson am 13. August 2026 veröffentlichen.

