electrovac: Börsenneuling verdient an Sicherheit und Verteidigung kräftig
Die Electrovac AG hat im Geschäftsjahr 2025/2026, das am 31. März 2026 endete, nach vorläufigen Zahlen deutlich zugelegt. Der Umsatz des Börsenneulings, dessen Aktie seit 2026 am Markt gehandelt werden, stieg um rund 20 Prozent auf etwa 118,0 Millionen Euro, nach 98,2 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT kletterte um rund 56 Prozent auf circa 14,2 Millionen Euro, nach 9,1 Millionen Euro, womit die EBIT-Rendite von 9,3 auf 12,0 Prozent zunahm. Rechnet man die im Berichtszeitraum angefallenen Kosten des Börsengangs heraus, kommt electrovac auf ein EBIT von rund 14,8 Millionen Euro und eine Rendite von 12,5 Prozent. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Beim Unternehmen habe sich „der anlässlich unseres Börsengangs im April kommunizierte positive Trend fortgesetzt”, sagt Dieter Thumfart, CEO von electrovac, am Donnerstag. Als Treiber nennt die Gesellschaft aus Salzweg die gestiegene Nachfrage in beiden strategischen Bereichen, also bei Personal Safety sowie Aerospace & Defense. Hinzu kamen die ausgeweitete Produktion im thailändischen Werk sowie positive Preiseffekte. Das Unternehmen fertigt hermetische Glas-Metall-Gehäuse, mit denen sich sicherheits- und systemkritische Elektronik schützen lässt.
„Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr hat sich diese Entwicklung im ersten Quartal wie erwartet fortgesetzt. Mit unserem erfolgreichen Börsengang bieten sich uns nun optimale Voraussetzungen, um unsere Marktanteile und die technologische Spitzenposition bei Glas-Metall-Gehäusen für die Bereiche Personal Safety und Aerospace & Defense weiter auszubauen”, so Thumfart.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027 von electrovac lag der Umsatz mit rund 31,5 Millionen Euro etwa 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Deutlich über den Erlösen bewegte sich dabei der Auftragseingang in zwei Bereichen: Für Aerospace & Defense weist electrovac eine Book-to-Bill-Rate von 2,96 aus, für Industrial von 1,66.
Den geprüften Jahres- und Konzernabschluss will das Unternehmen am 14. August 2026 vorlegen.

