BMW: Klare Warnung für 2026
Am 30. Juni wird BMW die Zahlen zum zweiten Quartal publizieren. Doch schon jetzt ist klar, dass die Prognose für 2026 nicht haltbar ist. Grund dafür sind negative Entwicklungen in China, die sich zuletzt beschleunigt haben, sowie der Iran-Konflikt. Dadurch steigen die Energiekosten, zudem gibt es Unsicherheiten beim Konsumverhalten. Ferner muss ein Einmaleffekt aufgrund von Struktur- und Effizienzmaßnahmen berücksichtigt werden.
Bisher rechnete BMW im Auto-Bereich mit Auslieferungen auf Vorjahresniveau. Jetzt geht man von einem leichten Rückgang aus. Die EBIT-Marge im Auto-Segment soll bei 1 Prozent bis 3 Prozent (alt: 4 Prozent bis 6 Prozent) liegen. Der RoCE wird bei 1 Prozent bis 5 Prozent (alt: 6 Prozent bis 10 Prozent) gesehen. Der Autobauer rechnet zudem damit, dass das Vorsteuerergebnis deutlich sinken wird. In der alten Prognose ging man von einem moderaten Rückgang aus.
An der Ausschüttungsquote wird festgehalten. Sie soll bei 30 Prozent bis 40 Prozent liegen. Auch beim Ausblick auf den freien Cashflow im Automobile-Segment gibt es keine Änderungen. Hier werden mehr als 2,5 Milliarden Euro erwartet.
Die Aktien von BMW verlieren 6,0 Prozent auf 64,38 Euro. In den vergangenen sechs Monaten kommt die Aktie auf ein Minus von 27 Prozent.
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