Hensoldt hebt Prognose für 2026 an - Rüstungsaktien deutlich im Minus
Der Rüstungselektronik-Anbieter Hensoldt hebt seine Prognose für den bereinigten Free Cashflow im Geschäftsjahr 2026 an – von rund 40 auf rund 50 Prozent des bereinigten EBITDA. Als Hauptgrund nennt Hensoldt höhere Kundenanzahlungen, die durch beschleunigte Beschaffungsprozesse in Deutschland gestützt werden. Alle weiteren wesentlichen Prognoseelemente – Book-to-Bill-Verhältnis, Umsatz und bereinigte EBITDA-Marge – bleiben unverändert. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Der verbesserte Free Cashflow soll nach Unternehmensangaben die Liquiditätswirkung der Kaufpreiszahlung für die Übernahme von Nedinsco ausgleichen. Hensoldt bestätigt daher das Ziel eines Nettoverschuldungsgrads von rund 1,5x für das Geschäftsjahr 2026.
„Die höhere Prognose für die Cash-Conversion spiegelt die starke Cash-Dynamik in unserem Geschäft wider. Beschleunigte Beschaffungsprozesse und höhere Kundenanzahlungen unterstützen unsere Fähigkeit, die notwendigen Investitionen zu tätigen, um die aktuelle und zukünftige Kundennachfrage zu bedienen. Gleichzeitig bleiben wir bei der Kapitalallokation diszipliniert und steuern unsere Bilanz weiterhin im Einklang mit unseren kommunizierten Zielen”, so Hensoldt-CFO Christian Ladurner am Montag.
Die Hensoldt Aktie notiert bei 84,82 Euro mit 4,07 Prozent im Minus. Allerdings geben die deutschen Rüstungsaktien-Bluechips heute auf breiter Front nach, so die Renk Aktie mehr als 5 Prozent und die Rheinmetall Aktie 2,8 Prozent.



