Porr knackt erstmals 10 Milliarden Euro Auftragsbestand
Der österreichische Baukonzern Porr AG hat im ersten Quartal 2026 erstmals einen Auftragsbestand von mehr als 10 Milliarden Euro erreicht – ein Anstieg von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang legte um 14,7 Prozent auf 1,765 Milliarden Euro zu, getragen vor allem von Infrastrukturprojekten in Polen und dem deutschen Spezialtiefbau. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das EBIT verbesserte sich laut Porr um 13,1 Prozent auf 14,3 Millionen Euro, das EBITDA stieg auf 66,8 Millionen Euro nach 64,8 Millionen Euro. Der Umsatz ging leicht auf 1,245 Milliarden Euro zurück, bedingt durch einen langen Winter und einen höheren Leistungsanteil über Arbeitsgemeinschaften.
„Jetzt bauen wir unsere Standbeine in jenen Märkten weiter aus, die auch in den kommenden Jahren eine vielversprechende Entwicklung erwarten lassen: im Tiefbau und auch in selektiven Hochbau-Bereichen“, so Porr-CEO Karl-Heinz Strauss.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Porr-Vorstand den Ausblick: eine moderat positive Leistungs- und Umsatzentwicklung sowie eine weitere Steigerung der EBIT-Marge. Das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5 bis 4,0 Prozent bis 2030 bleibt unverändert.
Die Porr Aktie notiert bei 36,00 Euro mit 2,27 Prozent im Plus.

