Serviceware: SaaS-Umsatz wächst, EBITDA fällt
Die Serviceware SE hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 einen Umsatz von 29,3 Millionen Euro erzielt, nach 27,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 5,6 Prozent. Der SaaS- und Service-Umsatz wuchs überproportional um 18 Prozent auf 24,5 Millionen Euro, nach 20,8 Millionen Euro, und macht nun 83,7 Prozent des Gesamtumsatzes aus, nach 74,9 Prozent im Vorjahr. Das Auslandsgeschäft legte um rund 39 Prozent zu. Das EBITDA sank auf 0,3 Millionen Euro, nach 0,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand stieg um 17,6 Prozent auf 114,6 Millionen Euro.
Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 schloss Serviceware SaaS-Verträge im siebenstelligen Euro-Bereich ab, deren bilanzieller Niederschlag in den Vertragsverbindlichkeiten aufgrund von Abgrenzungseffekten erst in den kommenden Monaten erwartet wird. Neue Kunden stammen unter anderem aus der Versicherungs-, Chemie- und Automobilbranche. In den USA wurde ein Vertrag mit einem Lebensmittelkonzern vorzeitig um drei Jahre verlängert.
Für das Gesamtjahr 2025/2026 bestätigt das Unternehmen die Prognose eines Umsatzwachstums von 5 bis 15 Prozent bei einem signifikanten Anstieg von EBIT und EBITDA.
Die Serviceware Aktie notiert bei 12,50 Euro mit 2,34 Prozent im Minus.

