Berentzen: Kaufzurückhaltung belastet das Ergebnis
Bei Berentzen geht der Umsatz nach vorläufigen Zahlen im ersten Quartal von 39,0 Millionen Euro auf 35,2 Millionen Euro zurück. Vor allem der Bereich Spirituosen hat zum Jahresauftakt geschwächelt. Berentzen merkt in Deutschland eine Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern.
Das EBITDA verringert sich daher von 3,3 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro. Operativ verdient die Gesellschaft 0,2 Millionen Euro, im Vorjahr lag das EBIT bei 1,2 Millionen Euro.
Für die zweite Jahreshälfte setzt Berentzen auf Marken- und Produktinnovationen, die sich positiv auf den Umsatz und das Ergebnis auswirken sollen. Entsprechend wird die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Die Gesellschaft erwartet einen Umsatz von 163 Millionen Euro bis 173 Millionen Euro (Vorjahr: 162,9 Millionen Euro). Das normalisierte EBITDA wird bei 16,1 Millionen Euro bis 18,1 Millionen Euro (Vorjahr: 17,1 Millionen Euro) prognostiziert. Das EBIT wird bei 7 Millionen Euro bis 9 Millionen Euro (Vorjahr: 8,5 Millionen Euro) gesehen.
Endgültige Quartalszahlen wird die Gesellschaft am 30. April publizieren.
Die Aktien von Berentzen (WKN: 520160, ISIN: DE0005201602, Chart, News) notieren unverändert bei 3,54 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten gibt die Aktie 16 Prozent nach.
