Stratec: Abschreibungen belasten 2025, Marge unter Druck
Der Medizintechniker Stratec schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem vorläufigen Umsatz von 250,9 Millionen Euro ab – ein nominaler Rückgang von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, währungsbereinigt rund ein Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge sank auf 10 Prozent nach 13 Prozent im Vorjahr und traf damit gerade noch das untere Ende der zuletzt kommunizierten Prognose. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Zusätzlich belastet werden die Ergebnisse durch Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Vorräte von insgesamt 10,5 Millionen Euro. Hintergrund ist laut Unternehmen eine verzögerte Markteinführung sowie ein gesunkenes Absatzpotenzial bei einer Produktfamilie der Marke Diatron.
Für 2026 erwartet Stratec auf währungsbereinigter Basis ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich, gestützt auf robuste Nachfrage in den Segmenten Immunassays und Immunhämatologie sowie eine leichte Erholung der Molekulardiagnostik. Die bereinigte EBIT-Marge soll in etwa auf Vorjahresniveau bleiben, da steigende Inputkosten die Skaleneffekte voraussichtlich weitgehend aufzehren. Das Wachstum dürfte sich dabei überwiegend im zweiten Halbjahr konzentrieren. Neue Mittelfristziele will der Vorstand am 28. April 2026 zusammen mit dem Geschäftsbericht vorlegen.
Die Stratec Aktie notiert bei 18,34 Euro mit 1,4 Prozent im Minus.

