Commerzbank: Aktie zwischen Kaufempfehlung und Skepsis
Zu den Quartalszahlen der Commerzbank gibt es weitere Analystenstimmen. So haben die Aktienexperten der Deutschen Bank ihre Kaufempfehlung für den Titel bestätigt. Man sieht das Kursziel für den Anteilschein der Commerzbank weiterhin bei 11 Euro und verweist auf einen starken „Lauf“ bei dem MDAX-notierten Unternehmen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Deutlich weniger optimistisch ist man bei Barclays für die Commerzbank Aktie (WKN: CBK100, ISIN: DE000CBK1001, Chart, News), die am Donnerstagnachmittag bei 7,126 Euro notiert und mehr als 3 Prozent an Wert gewinnt. Die Einstufungen für den MDAX-Wert laufen „Equal-weight“ mit einem Kursziel von 7 Euro. Ihre Zurückhaltung begründen die Aktienanalysten mit unklaren Perspektiven bei dem Bank-Konzern.
JP Morgan bleibt zwar beim „Neutral“ für die Aktien der Commerzbank, hebt aber deren Kursziel an: Nach zuvor 8,20 Euro nennt man nun 8,50 Euro als Zielmarke. Hintergrund des neuen Kursziels sind angehobene Prognosen, nachdem die Commerzbank besser als erwartete Zahlen vorgelegt hat.
Operativ weist der Finanzdienstleister einen Gewinn von 746 Millionen Euro gegenüber 32 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Unter dem Strich weist die Commerzbank einen Gewinn von 470 Millionen Euro aus nach einem Verlust von 527 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
Commerzbank bestätigt Prognose für 2022
„Wir haben im ersten Halbjahr die Erträge im Kundengeschäft in beiden Segmenten stärker gesteigert als erwartet und unseren Operativen Gewinn mehr als verdoppelt. Die starke Ergebnisentwicklung zeigt, dass unsere Strategie 2024 auch in einer Phase niedrigen Wirtschaftswachstums greift“, sagte Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. „Es ist uns gelungen, die Widerstandsfähigkeit der Commerzbank in einer sehr schwierigen Zeit zu erhöhen“, so der Manager.
Die Prognose bestätigt man und erwartet für 2022 weiter einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro. Zudem will man für 2022 eine Dividende zahlen, die Ausschüttungsquote soll bei rund 30 Prozent des Konzernergebnisses nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen liegen.
