Bayer legt bei Krebsmedikament nach - der Aktie drohen Probleme
Bayer will in Japan die Zulassung des Krebsmedikaments Nubeqa (Darolutamid) erweitern lassen. Hierzu hat das DAX-notierte Unternehmen aus Leverkusen nun einen Antrag auf Zulassungserweiterung beim japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales eingereicht. Im Fokus steht dabei die Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs mit Darolutamid plus ADT in Kombination mit Docetaxel.
„Prostatakrebs ist jährlich die häufigste neue Krebsdiagnose bei japanischen Männern. Trotz Fortschritten bei der Behandlung schreitet die Krankheit bei einem großen Teil der Patienten mit mHSPC innerhalb von zwei bis drei Jahren fort. Dies unterstreicht den medizinischen Bedarf an neuen und differenzierten therapeutischen Optionen zu einem früheren Zeitpunkt im Behandlungsverlauf des Patienten”, sagt Christine Roth, Mitglied des Executive Committee der Division Pharmaceuticals von Bayer und Leiterin der Oncology SBU bei Bayer. Eine entsprechende Erweiterung der Zulassung hatte Bayer bereits in der EU und in den USA beantragt.
Charttechnisch steht die Bayer Aktie (WKN: BAY001, ISIN: DE000BAY0017, Chart, News) allerdings vor einer schwierigen Phase. Der Aktienkurs des Unternehmen notiert im Bereich starker Widerstandsmarken, die bereits seit Anfang Februar weitere Kursgewinne für den DAX-Wert verhindert haben. Die Zone erstreckt sich über die jüngsten markanten Tageshochs aus dieser Zeit zwischen 54,59 Euro und 55,74 Euro. Hinzu kommen ältere charttechnische Hürden für die Bayer Aktie bei 56,84/57,73 Euro.
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Wichtige charttechnische Daten zur Bayer Aktie
Letzter Aktienkurs: 53,77 Euro (Börse: XETRA - Frankfurt)
Bollinger-Bands 20 (unten / oben): 50,28 Euro / 55,30 Euro
EMA 20: 52,79 Euro
EMA 50: 51,73 Euro
EMA 200: 50,42 Euro
