EQS-News: Weltpremiere in Mahlsdorf: Erster Windpark mit Nordex-Anlagentyp N175 geht ans Netz

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Mahlsdorf/Brandenburg, 30. März 2026. Die UKA-Gruppe und die Nordex Group haben den Windpark Mahlsdorf planmäßig und vollständig in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 68 MW setzt das Projekt einen technologischen Maßstab für die wirtschaftliche Nutzung von Standorten mit mittleren Windverhältnissen. Der Windpark besteht aus zehn Windenergieanlagen des Typs Nordex N175/6.X. Die Anlagen gehören zur Delta4000-Plattform von Nordex und sind auf hohe Energieerträge bei gleichzeitig reduzierten Stromgestehungskosten ausgelegt. Die Turbinen mit 6,8 MW installierter Nennleistung kombinieren maximale Höhenerschließung mit einem 175-Meter-Rotor. 179 Meter hohe von Nordex selbst entwickelte Hybridtürme bringen die Rotoren in gleichmäßigere stärkere Windströmungen mit weniger Turbulenzen - ein entscheidender Hebel für mehr Energieertrag gerade im Binnenland. Mahlsdorf ist das erste Windparkprojekt weltweit, bei dem dieser Turbinentyp mit besonders hohen Hybridtürmen zum Einsatz kommt. Effiziente Flächennutzung und hohe Erträge Mit dem Windpark Mahlsdorf unterstreicht UKA ihren Ansatz, genehmigungsfähige Standorte durch moderne Anlagentechnologie und ein effizientes Park-Layout für alle Beteiligten so wirtschaftlich wie möglich zu erschließen. Der Park wird künftig jährlich Strom für circa 52.000 Drei-Personen-Haushalte erzeugen und leistet damit einen messbaren Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit sowie zur Reduzierung der CO? Emissionen. Nordex war bei dem Projekt nicht nur Hersteller und Lieferant der Windenergieanlagen und der Hybridtürme, sondern auch für Errichtung und Bau des Windparks verantwortlich. Langjährige Partnerschaft zahlt sich aus Der Windpark Mahlsdorf ist Teil einer umfassenden Projektpipeline, die UKA gemeinsam mit Nordex in Deutschland realisiert. Die enge Abstimmung zwischen Projektentwicklung, Turbinenhersteller und Bauausführung war ein zentraler Erfolgsfaktor für die termingerechte Fertigstellung. Teilhabe am Windpark - Beteiligung der Gemeinden durch den Windkraft-Euro Das Brandenburger Windenergieanlagenabgabegesetz (BbgWindAbgG) verpflichtet Anlagenbetreiber seit dem Jahr 2020, jährlich 10.000 Euro pro Windenergieanlage (WEA) jenen Gemeinden zu zahlen, deren Gemeindeflächen im Umkreis von 3.000 Metern um den Standort der WEA liegen. Ab 2026 wird die Abgabe leistungsabhängig gestaltet - konkret 5.000 Euro pro installierte Megawatt. Darüber hinaus beteiligt UKA die anliegenden Gemeinden im Rahmen des § 6 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) von 2023 in Abhängigkeit der tatsächlich eingespeisten Strommenge freiwillig finanziell. Der Vorhabenträger kann den umliegenden Gemeinden eine Beteiligung von insgesamt 0,2 Cent für jede Kilowattstunde, die vor Ort erzeugt wurde, anbieten. Als einbezogen gelten Gemeinden, deren Gemeindegebiet innerhalb eines Radius von 2,5 Kilometern um die Anlage liegt. Diese Zuwendungen unterliegen nicht dem kommunalen Finanzausgleich. Somit entscheiden die Gemeinden frei über die Verwendung, zum Beispiel für Infrastrukturprojekte, Investitionen in Kitas und Schulen, die Finanzierung der Kinderbetreuung, in Spielplätze und Freizeiteinrichtungen oder in die Finanzierung örtlicher Vereine. Statements zur Inbetriebnahme Gernot Gauglitz, Geschäftsführender Gesellschafter UKA: "Gerade unter den aktuell sehr herausfordernden Wettbewerbsbedingungen in den Ausschreibungen ist es erforderlich, mit der effizientesten Turbine an den Start zu gehen, um sich im Wettbewerb durchsetzen zu können. Ab Mai 2026 erwarte ich dauerhaft eine Überzeichnung in den Ausschreibungen von 400%. Nur der Projektentwickler, bei dem alles passt, damit meine ich, der die effiziente Turbine hat, bei dem die Baukosten gering sind, genug Wind weht und auch die Pachthöhen stimmen, wird sich durchsetzen. UKA hat deshalb sehr frühzeitig auf diesen neuen Turbinentyp gesetzt und ist somit in der Lage, zusammen mit seinem Premiumpartner Nordex auch in den künftigen Ausschreibungen trotz des immensen Wettbewerbs erfolgreich zu sein." Karsten Brüggemann, Vice President Region Central der Nordex Group: "Der Windpark Mahlsdorf ist für Nordex ein echtes Leuchtturmprojekt und markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Technologieentwicklung. Mit der erstmaligen Inbetriebnahme eines gesamten Windparks mit Anlagen des Typs N175/6.X zeigen wir, welches Potenzial moderne Turbinentechnologie gerade an Standorten mit mittleren Windverhältnissen entfalten kann. Dass diese Weltpremiere in Mahlsdorf gelungen ist, verdanken wir nicht zuletzt der langjährigen und vertrauensvollen Partnerschaft mit UKA. Von der Projektentwicklung über die technische Auslegung bis hin zur Umsetzung auf der Baustelle war die enge Abstimmung aller Beteiligten entscheidend für den Erfolg. Für uns ist dieses Projekt ein starkes Signal für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland, für unsere Partnerschaft mit UKA und für die Wettbewerbsfähigkeit innovativer Technologien Made by Nordex." Über das Unternehmen UKA - Umweltgerechte Kraftanlagen: Als Energieparkentwickler plant und baut, betreibt und verkauft die UKA-Gruppe Wind- und Photovoltaikparks, ergänzt durch Batteriespeicher. Sie gestaltet eine zukunftsfähige Stromversorgung in Deutschland, Europa und Amerika: unabhängig von fossilen Energieimporten, zu niedrigen Stromgestehungskosten und klimaschonend. Die UKA-Gruppe ist ein inhabergeführtes Unternehmen und verfolgt seit Gründung 1999 eine langfristig ausgerichtete Geschäftstätigkeit. Ihre Mitarbeiter setzen sich beharrlich für das bestmögliche Ergebnis ihrer Projekte ein - nach höchsten Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitskriterien. Sie treiben Projekte konsequent voran, auch wenn diese auf Grund äußerer Umstände Geduld und Durchhaltevermögen verlangen. Die UKA-Gruppe gehört in Deutschland zu den führenden Projektentwicklern für erneuerbare Energien. Eine beeindruckende Projektpipeline von derzeit 1,5 GW Windenergie (Onshore) im Bau allein im Heimatmarkt unterstreicht ihre Umsetzungsstärke. Die Nordex Group im Profil Die Gruppe hat seit ihrer Gründung 1985 bislang insgesamt über 64 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten in Betrieb genommen und erzielte einen Konzernumsatz von rund 7,6 Mrd. EUR im Jahr 2025. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 11.100 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, und den USA. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen vor allem der Klassen 4 bis 7 MW+, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind. Ein globales Service-Netz stellt den reibungslosen Betrieb der Turbinen sicher. Die Nordex SE ist ein börsennotiertes Unternehmen und mit ihrer Aktie (ISIN: DE000A0D6554) im MDAX und TecDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Ansprechpartner für Rückfragen der Presse: Nordex SE Ansprechpartnerin für Rückfragen von Investoren:
30.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Nordex SE |
| Erich-Schlesinger-Straße 50 | |
| 18059 Rostock | |
| Deutschland | |
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| Fax: | +49 381 6663 3339 |
| E-Mail: | investor-relations@nordex-online.com |
| Internet: | www.nordex-online.com |
| ISIN: | DE000A0D6554 |
| WKN: | A0D655 |
| Indizes: | MDAX, TecDAX |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX |
| EQS News ID: | 2299196 |
| Ende der Mitteilung | EQS News-Service |
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2299196 30.03.2026 CET/CEST

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