Gildemeister sieht ausgeglichenes Ergebnis nach wie vor erreichbar
Der Gildemeister-Konzern hat in den ersten neun Monaten 2010 mit 858,4 Millionen Euro den Umsatz um 10,7 Millionen Euro gesteigert. Dennoch ist das Ergebnis zurück gegangen. Operativ habe man einen Überschuss von 9,1 Millionen Euro nach zuvor 23,8 Millionen Euro erwirtschaftet, meldet das Bielefelder Unternehmen am Montag. Unter dem Strich weist man ein Defizit von 13,6 Millionen Euro aus, womit sich das Ergebnis um mehr als 18 Millionen Euro verschlechtert hat. Vor Steuern sei im dritten Quartal allerdings ein Gewinn angefallen, so der Konzern.
Gildemeister rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro, der Auftragseingang solle 1,35 Milliarden Euro erreichen. Vor Steuern könnte nach wie vor ein ausgeglichenes Ergebnis erreichbar sein, melden die Bielefelder. Die Kooperation mit Mori Seiki wolle man vertiefen und im ersten Halbjahr 2011 die Finanzen neu ordnen.
