AMG Critical Materials hebt Gewinnprognose nach starkem Quartal an
AMG Critical Materials hat nach einem deutlichen Ergebnisanstieg im dritten Quartal die Prognose für 2026 angehoben. Der Rohstoffkonzern erwartet nun ein bereinigtes EBITDA von rund 280 Millionen Dollar, nachdem bislang 230 bis 250 Millionen Dollar angepeilt worden waren. Für das Gesamtjahr rechnet AMG weiterhin mit einem positiven Free Cashflow. Ausschlaggebend für die höhere Ergebniserwartung sind insbesondere die gestiegene Profitabilität des Lithiumgeschäfts in Brasilien und die anhaltend hohe Auftragslage im Engineering-Bereich.
Im dritten Quartal 2026 steigerte AMG den Konzernumsatz um 8 Prozent auf 471,5 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 22 Prozent von 63,6 auf 77,5 Millionen Dollar, die entsprechende Marge verbesserte sich von 14,6 auf 16,4 Prozent. Das operative Ergebnis stieg von 36,0 auf 63,8 Millionen Dollar. Unter dem Strich verdiente AMG mit 22,8 Millionen Dollar rund 75 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das verwässerte Ergebnis je AMG Critical Materials Aktie legte von 0,39 auf 0,61 Dollar zu.
In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Konzernumsatz von 1,26 auf 1,44 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn stieg von 88,3 auf 164,7 Millionen Dollar, während sich der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn von 29,6 auf 63,5 Millionen Dollar mehr als verdoppelte. Der operative Cashflow verbesserte sich von minus 4,5 auf plus 17,1 Millionen Dollar. Ende September verfügte AMG über liquide Mittel von 350 Millionen Dollar und eine gesamte verfügbare Liquidität von 550 Millionen Dollar. Die Nettoverschuldung sank gegenüber Ende 2025 von 509,1 auf 469,4 Millionen Dollar.
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