Borussia Dortmund: Gesunkene Transfererlöse drücken Gewinn
Borussia Dortmund hat zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026/2027 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Konzernergebnis sank im ersten Quartal von 22,9 Millionen Euro auf 11,9 Millionen Euro, während das EBITDA von 54,3 Millionen Euro auf 40,4 Millionen Euro zurückging. Ausschlaggebend waren vor allem geringere Erträge aus Spielertransfers: Das Transferergebnis fiel von 52,9 Millionen Euro auf 19,9 Millionen Euro. Der Konzernumsatz blieb dagegen mit 107,4 Millionen Euro nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahreswert von 107,0 Millionen Euro. Damals waren allerdings noch rund 11,2 Millionen Euro aus der FIFA Klub-WM 2025 enthalten.
Bei den einzelnen Umsatzquellen zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Die Werbeerlöse stiegen von 36,6 Millionen Euro auf 41,1 Millionen Euro, die Einnahmen aus dem Spielbetrieb von 4,9 Millionen Euro auf 8,0 Millionen Euro. Auch Conference, Catering und Sonstiges legten von 8,9 Millionen Euro auf 12,9 Millionen Euro zu. Dagegen sanken die Erlöse aus der TV-Vermarktung von 47,7 Millionen Euro auf 37,3 Millionen Euro und das Merchandising-Geschäft von 8,9 Millionen Euro auf 8,1 Millionen Euro. Die Bruttokonzerngesamtleistung einschließlich der realisierten Transferentgelte verringerte sich von 175,3 Millionen Euro auf 141,1 Millionen Euro.
Auf der Kostenseite konnte Borussia Dortmund die Belastungen deutlich reduzieren. Die Personalaufwendungen sanken um 13,4 Millionen Euro auf 52,7 Millionen Euro, die Abschreibungen von 27,8 Millionen Euro auf 24,3 Millionen Euro. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen von 35,2 Millionen Euro auf 31,6 Millionen Euro zurück. Das Vorsteuerergebnis fiel dennoch von 25,6 Millionen Euro auf 14,0 Millionen Euro.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/2027 bestätigt Borussia Dortmund die Prognose eines Konzernüberschusses zwischen null und zehn Millionen Euro. Die vollständige Quartalsmitteilung soll am 12. November veröffentlicht werden.
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