DWS: „Ein gutes Ergebnis mit starken Mittelzuflüssen erzielt”
Die DWS hat in den ersten neun Monaten 2026 einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services Nettomittelzuflüsse von insgesamt 66,7 Milliarden Euro erzielt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Allein im dritten Quartal flossen dem Vermögensverwalter aus der Deutsche Bank Gruppe 30,9 Milliarden Euro zu, nach 24,8 Milliarden Euro im Vorquartal. Das insgesamt verwaltete Vermögen stieg zum Ende September auf den Höchststand von 1.221 Milliarden Euro, verglichen mit 1.190 Milliarden Euro Ende Juni und 1.085 Milliarden Euro zum Jahresende 2025. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit passiven Anlageprodukten einschließlich der ETF-Marke Xtrackers, das im dritten Quartal Nettomittelzuflüsse von 15,8 Milliarden Euro verzeichnete.
Auch beim Ergebnis legte die DWS zu. Im dritten Quartal erhöhten sich die Erträge gegenüber dem Vorquartal um ein Prozent auf 784 Millionen Euro, während die Kosten um zwei Prozent auf 459 Millionen Euro zurückgingen. Der Vorsteuergewinn stieg dadurch um sechs Prozent auf 325 Millionen Euro. Das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis sank dagegen aufgrund eines positiven Steuereffekts im Vorquartal um drei Prozent auf 230 Millionen Euro. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich von 60,5 auf 58,6 Prozent.
In den ersten neun Monaten 2026 steigerte die DWS ihre Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 2,378 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn wuchs um elf Prozent auf 1,006 Milliarden Euro, das Konzernergebnis um 16 Prozent auf 731 Millionen Euro. Die Aufwand-Ertrag-Relation sank im Jahresvergleich von 59,7 auf 57,7 Prozent.
„Im dritten Quartal haben wir ein gutes Ergebnis mit starken Mittelzuflüssen erzielt. In einem positiven Branchenumfeld haben wir ein Rekord-Nettomittelaufkommen erreicht und unseren Ertrags-Mix weiter verbessert. Gleichzeitig konnten wir die Kosten konsequent unter Kontrolle halten. Mit unserem bislang besten Finanzergebnis für die ersten neun Monate eines Jahres sind wir auf Kurs, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen”, so DWS-CEO Stefan Hoops. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Vermögensverwalter seine bisherige Prognose, die ein unterstützendes Marktumfeld voraussetzt.
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