E.ON Aktie: Starkes Netz, Schulden über der Grenze – Warren Wise Podcast
Die Energiewende braucht neue Leitungen – und die kosten Milliarden. E.ON kennen die meisten von der Stromrechnung. Dahinter steht der Betreiber der längsten Strom- und Gasnetze Deutschlands, mit weiteren Netzen in Schweden sowie in Mittel- und Südosteuropa und Kunden in mehreren Ländern Europas. Warren Wise prüft den Geschäftsbericht 2025 mit dem Bild eines Einfamilienhauses mit Solaranlage: Das Dach mit der Anlage steht für das Geld aus dem laufenden Geschäft, der Verbrauch im Haus für Investitionen und Dividende – und zugekaufter Strom für neue Schulden.
Das Dach selbst ist stark: E.ON hat seine Prognose für 2025 erfüllt, und das Netz ist für Warren Wise ein echter Burggraben. Zugleich hat sich der Konzern viel vorgenommen: Bis 2030 sollen Milliarden ins Netz fließen, und die Dividende soll trotzdem jedes Jahr steigen. Im Mittelpunkt steht deshalb die Frage, ob E.ON beides aus eigener Kraft schafft. Dafür schaut Warren Wise nach, was der Zähler über drei Jahre unterm Strich zum Verbrauch anzeigt – und was der Zukauf von zusätzlichem Strom an Zinsen kostet. Unterwegs klärt er, warum bereinigtes Ergebnis und Konzernüberschuss auseinanderlaufen. Zudem geht es darum, wer mitentscheidet, was der Ausbau einmal einbringt.
Was fällt beim Blick auf die Equity Story von E.ON besonders auf? Und welche drei Fragen würde Warren Wise Vorstandschef Leonhard Birnbaum stellen?
Ergebnis: Score 1 von 5 – K.-o.-Zone, aus Value-Sicht derzeit nicht investierbar. Eine Bedrohung für den Bestand des Unternehmens bedeutet das ausdrücklich nicht.
Disclaimer: Dies ist eine Kolumne von Warren Wise von der CPT GmbH. Der Inhalt von Text und Podcast wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!.
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