Telekom Austria hebt Umsatzprognose an - Investitionen steigen ebenfalls
Telekom Austria hat nach einem Umsatzplus von 4,6 Prozent im dritten Quartal 2026 die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der österreichische Telekommunikationskonzern erwartet nun einen Umsatzanstieg von rund 4 Prozent statt bisher 2 bis 3 Prozent. Gleichzeitig steigen die geplanten Investitionen ohne Frequenzkäufe und Übernahmen von rund 750 Millionen auf rund 850 Millionen Euro. Damit erhöht das Unternehmen sein Investitionsbudget um 100 Millionen Euro beziehungsweise gut 13 Prozent.
Im dritten Quartal legten die Dienstleistungserlöse um 3,9 Prozent zu. Während das Geschäft von Telekom Austria in Mittel- und Osteuropa kräftig wuchs, verlangsamte sich der Rückgang auf dem österreichischen Heimatmarkt. Das EBITDA verbesserte sich um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Wachstum verzeichnete Telekom Austria in allen Märkten mit Ausnahme Österreichs, wobei insbesondere Serbien und Belarus zum Ergebnisanstieg beitrugen. Belastet wurde die operative Entwicklung durch höhere Stromkosten und gestiegene produktbezogene Aufwendungen.
In den ersten neun Monaten 2026 erhöhte sich der Nettogewinn um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dazu trug neben der operativen Entwicklung auch ein verbessertes Finanzergebnis bei. Der Free Cashflow stieg um 8,1 Prozent, vor allem aufgrund des höheren operativen Ergebnisses. Im Oktober bestätigte die Ratingagentur Moody´s die Bonitätsbewertung von Telekom Austria mit A3.
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