EPH Group legt neue Anleihe mit 10 Prozent Zinsen auf
Die EPH Group AG will mit einer weiteren Unternehmensanleihe bis zu 50 Millionen Euro einsammeln. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Emission der Schuldverschreibungen 2026/2033 beschlossen, die mit jährlich 10 Prozent verzinst werden und eine Laufzeit von sieben Jahren haben. Die Zinszahlungen erfolgen monatlich, erstmals im Januar 2027. Die Anleihe ist nicht nachrangig und wird wie die bereits 2025 ausgegebenen Schuldverschreibungen durch die Verpfändung von Geschäftsanteilen an Tochter- und Beteiligungsgesellschaften besichert. Die Stückelung beträgt 1.000 Euro, als Valutatag ist der 1. Dezember 2026 vorgesehen.
Mit den Nettoerlösen will die EPH Group den Aufbau ihres Hotelportfolios finanzieren. Im Mittelpunkt stehen Hotels und Resorts im Premium- und Luxussegment in Österreich, Deutschland sowie weiteren europäischen Destinationen. Das öffentliche Anleiheangebot richtet sich an Anleger in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die stückzinsfreie Zeichnungsfrist soll am 28. Oktober beginnen und am 25. November 2026 um 12 Uhr enden. Das öffentliche Angebot ist darüber hinaus bis zum 22. Oktober 2027 vorgesehen, sofern es nicht vorzeitig beendet wird. Voraussetzung für den Angebotsstart sind die Billigung und Veröffentlichung des Kapitalmarktprospekts, der voraussichtlich um den 23. Oktober bereitgestellt werden soll.
Parallel zur Neuemission plant die EPH Group ein Umtauschangebot für die Inhaber ihrer bestehenden Anleihen 2025/2032 und 2023/2030. Vorgesehen ist ein Umtausch im Verhältnis eins zu eins in die neuen Schuldverschreibungen. Einzelheiten dazu sollen nach dem Ende der stückzinsfreien Zeichnungsfrist bekannt gegeben werden. Die neue Anleihe mit der ISIN AT0000A3XVE4 soll ab dem 1. Dezember 2026 im Vienna MTF der Wiener Börse im Segment corporates prime gehandelt werden.
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