Cantourage stellt auf IFRS um – Auswirkungen auf Eigenkapital und Ergebnis
Die Cantourage Group SE stellt ihre Konzernrechnungslegung auf die internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS um. Den entsprechenden Beschluss hat der Aufsichtsrat am 19. Oktober gefasst. Hintergrund ist die erstmalige Verpflichtung des Cannabis-Unternehmens, für das Geschäftsjahr 2026 einen Konzernabschluss aufzustellen. Eine vorläufige Überleitung der Finanzzahlen für 2025 vom bisherigen HGB-Standard auf IFRS zeigt nach Unternehmensangaben wesentliche positive Auswirkungen auf die ausgewiesene Ertragslage und das Eigenkapital.
Die bilanziellen Veränderungen bei Cantourage ergeben sich vor allem aus der unterschiedlichen Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) sowie anteilsbasierter Vergütungsprogramme. Konkrete Zahlen zu den Auswirkungen der Umstellung nennt das Berliner Unternehmen bislang nicht. Eine detaillierte Pro-forma-Gegenüberstellung der Konzernfinanzzahlen für 2025 nach HGB und IFRS soll Anfang November 2026 veröffentlicht werden, sobald der testierte Konzernabschluss für das vergangene Geschäftsjahr vorliegt.
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