Hypoport hält Baufinanzierungsvolumen – Sparkassen und Genossenschaften legen zu
Hypoport hat das über Europace vermittelte Immobilienfinanzierungsvolumen in den ersten neun Monaten 2026 mit 57,34 Milliarden Euro quasi auf Vorjahresniveau gehalten. Im dritten Quartal stieg es um 1 Prozent auf 19,04 Milliarden Euro. Nach Unternehmensangaben gleichen Zuwächse bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken das rückläufige Geschäft privater Banken aus. Die Sparkassenplattform Finmas legte im Neunmonatszeitraum um 13 Prozent zu, Genopace um 7 Prozent. Den Gesamtmarkt sieht Hypoport dagegen seit dem Frühjahr durch steigende Zinsen belastet.
Auch der Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein und die Immobilienbewertungsgesellschaft VALUE verzeichneten Zuwächse. Das Finanzierungsvolumen von Dr. Klein stieg nach neun Monaten um 3 Prozent, im dritten Quartal um 9 Prozent. Der Wert der von VALUE besichtigten und begutachteten Wohnimmobilien erhöhte sich im Neunmonatszeitraum um 16 Prozent. Finanziert wurden weiterhin überwiegend Käufe von Bestandsimmobilien. Der Neubau zeigte laut Hypoport von einem niedrigen Niveau aus die höchste Wachstumsrate, während energetische Sanierungen und Anschlussfinanzierungen auf niedrigem Niveau blieben.
Im Geschäft mit der Wohnungswirtschaft entwickelte sich die Verwaltungsplattform Dr. Klein Wowi Digital anders als die Finanzierungsangebote: Die Zahl der vertraglich gebundenen Nutzeinheiten stieg binnen zwölf Monaten um rund 190.000 auf 801.000. Das Kreditvermittlungsvolumen von Dr. Klein Wowi Finanz sank hingegen, ebenso das Unternehmensfinanzierungsvolumen von REM Capital. Hypoport verweist dabei auf die schwache Nachfrage nach Finanzierungen für sozialen Mietwohnungsneubau und energetische Sanierungen. Im Ratenkreditgeschäft wuchs das Europace-Volumen durch zusätzliche Partner und deren höhere Produktivität.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

