Brockhaus Technologies kauft 34,4 Prozent der Aktien zurück
Brockhaus Technologies hat das öffentliche Aktienrückkaufangebot vollständig ausgeschöpft und 3.592.000 eigene Aktien zu jeweils 25 Euro erworben. Das entspricht rund 90 Millionen Euro und etwa 34,4 Prozent des derzeitigen Grundkapitals. Bis zum Ende der Annahmefrist am 9. Oktober wurden insgesamt 7.788.102 Aktien angedient. Die zurückgekauften Aktien sollen laut Angaben von Brockhaus Technologies vom Mittwoch nach der Abwicklung gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 19. August 2026 eingezogen und das Grundkapital entsprechend herabgesetzt werden.
Über Andienungsrechte im Verhältnis 3:1 entfielen 3.373.688 Aktien auf den Rückkauf. Für die Schlussverteilung ohne Andienungsrechte blieben 218.312 Aktien verfügbar, denen Angebote über 4.414.414 Aktien gegenüberstanden. Die Zuteilungsquote betrug damit rund 4,95 Prozent. Der Kaufpreis soll voraussichtlich bis zum 20. Oktober bei den Depotbanken über Clearstream bereitstehen. Die Gutschrift bei den Aktionären hängt von der jeweiligen Bank ab. Die 4.196.102 nicht berücksichtigten Aktien werden in die ursprüngliche ISIN zurückgebucht.
Mit dem Rückkauf beteiligt Brockhaus Technologies die Aktionäre an den Nettoerlösen aus den Verkäufen von Palas und der Bikeleasing-Gruppe. Der Verkauf der rund 52-prozentigen Bikeleasing-Beteiligung an Decathlon Pulse wurde zum 30. Juni vollzogen. Der endgültige Kaufpreis steht noch nicht fest und kann zu Anpassungszahlungen führen. Vorstandschef Marco Brockhaus nennt strategische Wachstumsinitiativen und mögliche weitere Kapitalrückführungen an die Aktionäre im Jahr 2027 als Optionen.
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