elumeo stellt auf HGB um und passt Jahresprognose an
elumeo stellt die Finanzberichterstattung ab dem dritten Quartal 2026 von IFRS auf HGB um und passt in diesem Zuge die Jahresprognose an. Dabei berücksichtigt die Gesellschaft auch den bisherigen Geschäftsverlauf und ihre aktualisierte Einschätzung für die verbleibenden Monate. Auf HGB-Basis erwartet elumeo eine Umsatzveränderung von minus 7 bis plus 1 Prozent, eine Rohertragsmarge von 52 bis 55 Prozent und ein bereinigtes EBITDA zwischen minus 1 Million und plus 0,4 Millionen Euro. Die bisherige IFRS-Prognose sah eine Umsatzveränderung von minus 7 bis plus 10 Prozent, eine Rohertragsmarge von 47 bis 49 Prozent und ein bereinigtes EBITDA von minus 0,5 Millionen bis plus 1,5 Millionen Euro vor.
Die Prognosen sind nach Angaben des Unternehmens wegen der unterschiedlichen Bilanzierungs- und Ausweisregeln nur eingeschränkt vergleichbar. Insbesondere belasten Miet- und Leasingaufwendungen nach HGB als operative Kosten das EBITDA, während sie nach IFRS 16 grundsätzlich über Abschreibungen und Zinsen erfasst werden. Auch die Rohertragsmargen sind nicht unmittelbar vergleichbar.
Der bereits beschlossene Wechsel vom Prime Standard in das Scale-Segment soll zum 14. Oktober 2026 erfolgen. Anschließend will elumeo freiwillig Konzernberichte nach HGB veröffentlichen. Mit der Umstellung sollen die Berichtsprozesse vereinfacht und der Aufwand reduziert werden.
Zudem hat der Verwaltungsrat einen Aktienrückkauf für Mitarbeiterbeteiligungen beschlossen. Das Programm läuft vom 12. Oktober 2026 bis Ende 2027 und umfasst insgesamt bis zu 50.000 Aktien für maximal 100.000 Euro. Je Kalenderjahr dürfen höchstens 25.000 Aktien für bis zu 50.000 Euro erworben werden. Ein unabhängig handelnder Finanzdienstleister übernimmt die Käufe; elumeo kann das Programm jederzeit aussetzen.
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