Bio-Gate senkt Prognosen nach schwächeren Kundenabrufen
Bio-Gate rechnet 2026 mit deutlich weniger Umsatz als bisher. Zwei Großkunden aus den Bereichen Human- und Tierpflege reduzieren nach Angaben des Nürnberger Unternehmens vom Dienstag aufgrund von Änderungen ihrer Produktportfolios und organisatorischen Umstellungen ihre Abrufmengen. Betroffen ist vor allem der Geschäftsbereich Derma-Kosmetik und Wundpflege, während das Geschäft mit Implantatbeschichtungen nach Angaben des Unternehmens nicht beeinträchtigt ist. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Für 2026 erwartet Bio-Gate nun einen Konzernumsatz zwischen 6,0 und 6,9 Millionen Euro. Bisher hatte das Nürnberger Unternehmen mit 6,9 bis 7,9 Millionen Euro gerechnet, nach 7,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA soll zwischen minus 0,9 und minus 1,1 Millionen Euro liegen, verglichen mit minus 0,9 Millionen Euro im Jahr 2025. Kosteneinsparungen sollen einen Teil der Belastungen aus dem Umsatzrückgang auffangen. Beim EBIT erwartet Bio-Gate nun einen Verlust zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Euro nach minus 1,1 Millionen Euro im Vorjahr.
Für 2027 stellt Bio-Gate bei den beiden Großkunden wieder eine bessere Geschäftsentwicklung in Aussicht. Mit dem Dermakosmetik-Kunden ist die Markteinführung eines von Bio-Gate entwickelten und hergestellten Medizinprodukts zur Narbenbehandlung geplant. Beim Kunden für Tierpflegeprodukte sollen die bisherigen Produkte in eine neue Produktlinie überführt werden.


