Andritz peilt 10 Milliarden Euro Umsatz und 10 Prozent Marge an
Andritz setzt sich für die kommenden Jahre neue mittelfristige Wachstums- und Profitabilitätsziele. Bis 2029 soll der Umsatz des österreichischen Unternehmens auf 10 Milliarden Euro steigen, zugleich strebt der Technologiekonzern eine vergleichbare EBITA-Marge von 10 Prozent an. Die beim Capital Markets Day in Graz vorgestellten Vorgaben ersetzen die bisherigen mittelfristigen Ziele für 2027. Zudem legt Andritz aktualisierte Zielkorridore für die operative Rentabilität der einzelnen Geschäftsbereiche vor.
Als wesentliche Wachstumstreiber sieht Andritz die Energiewende und den weltweit steigenden Strombedarf sowie Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz. Mehr als ein Drittel des Konzernumsatzes entfällt bereits auf Geschäftsbereiche mit Bezug zum Energiesektor. Zusätzliche Nachfrage erwartet das Unternehmen unter anderem bei erneuerbarer und elektrischer Energie, Energiespeicherung und Netzstabilität.
An seiner M&A-Strategie und der Dividendenpolitik hält Andritz fest. Die Ausschüttungsquote soll weiterhin bei 50 bis 60 Prozent liegen. Parallel zum Capital Markets Day eröffnet der Konzern am Hauptsitz in Graz ein Experience Center, in dem Anwendungen und Kompetenzen aus den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung und KI präsentiert werden.
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