artec technologies setzt auf starkes Schlussquartal
Nach einem im Vorjahresvergleich in Teilen etwas schwächeren ersten Halbjahr 2026 setzt Artec Technologies auf eine Belebung des Geschäfts in den verbleibenden Monaten des laufenden Jahres. Der Umsatz des Technologie-Unternehmens aus Diepholz bei Bremen ging in den ersten sechs Monaten von 1,3 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro zurück, der Nettoverlust erhöhte sich von 0,3 Millionen Euro auf 0,4 Millionen Euro. Deutlich verbessert hat sich dagegen der operative Cashflow, der nach minus 0,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nun im positiven Bereich liegt.
Für das Gesamtjahr sieht der Vorstand die Möglichkeit, Umsatz und Ergebnis gegenüber 2025 zu steigern. „Auch über das laufende Geschäftsjahr hinaus sieht sich artec in attraktiven Wachstumsmärkten positioniert. Die Erfassung, Aufzeichnung und intelligente Analyse großer Datenmengen gewinnt sowohl im Medienbereich als auch bei Sicherheitsanwendungen weiter an Bedeutung. Mit den technologieoffenen Plattformen XENTAURIX und MULTIEYE verfügt artec über Lösungen, mit denen sich audiovisuelle Informationen automatisiert erfassen, auswerten und für unterschiedliche Einsatzbereiche nutzbar machen lassen”, sagt Thomas Hoffmann, Vorstand der artec technologies AG.
Impulse erhofft sich artec unter anderem aus dem Media- und Broadcastgeschäft. Auf der Branchenmesse IBC in Amsterdam verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben ein deutlich höheres Interesse als im Vorjahr, darunter konkrete Projektanfragen mit Volumina bis in den siebenstelligen Eurobereich. Vorgestellt wurden unter anderem Weiterentwicklungen der XENTAURIX-Plattform sowie Anwendungen für mobilen Zugriff und KI-gestützte Medienanalyse. Mit der neuen MULTIEYE 4-Generation hat artec zudem seine Video- und Sicherheitstechnik erweitert. Die Plattform kombiniert KI-basierte Analyse, GPU-Beschleunigung, mobiles Livestreaming sowie verschlüsselte Übertragungs- und Aufzeichnungsmöglichkeiten.
Auch im Geschäft mit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) rechnet artec mit zusätzlichen Aufträgen. Insbesondere im vierten Quartal erwartet der Vorstand steigende Auftragseingänge und Umsätze, da öffentliche Auftraggeber erfahrungsgemäß noch verfügbare Jahresbudgets einsetzen. Ob die erhoffte Belebung ausreicht, um den Rückstand aus dem ersten Halbjahr aufzuholen und das Vorjahresergebnis zu übertreffen, hängt damit wesentlich vom Verlauf des Schlussquartals ab.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Artec Technologies.

