Sprung auf 3,3 Prozent - Tankrabatt wird Probleme nicht lösen - DZ Bank
Die Energiepreise – insbesondere die Kraftstoffpreise – haben die Inflationsrate weiter steigen lassen. Nach 2,4 Prozent im August kletterte die Teuerungsrate auf 3,3 Prozent. Verantwortlich hierfür sind neben dem Ölpreisanstieg infolge der Krise an der Straße von Hormus auch knappe Raffineriekapazitäten, insbesondere bei Diesel. Auch bei Dienstleistungen und Waren zogen die Preise wieder etwas stärker an.
Von Oktober bis Dezember wird die Neuauflage des Tankrabatts die Preisspitzen bei den Kraftstoffpreisen etwas abmildern. Die Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin führt zu einer Einsparung von knapp 17 Cent je Liter. Das ist zwar eine kleine Entlastung an der Zapfsäule, aber keine nachhaltige Lösung für die Probleme an der Straße von Hormus und die fehlenden Raffineriekapazitäten. Deshalb dürfte die Inflationsrate zunächst über der Marke von 3 Prozent bleiben.
Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der DZ Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.


