Vossloh: Klare Ziele bis 2030
Vossloh hat einen Kapitalmarkttag abgehalten. Dabei geht es auch um die langfristige Strategie. Durch die Übernahme von Sateba hat man sich weiter in Europa verstärkt und das Portfolio vergrößert.
Der Bereich Eisenbahn-Infrastruktur bleibt sehr attraktiv. Die Schienennetze werden älter und müssen gewartet, modernisiert oder ganz erneuert werden, zudem steigt der Verkehr auf der Schiene weiter an. In den kommenden Jahren soll der Markt jährlich um rund 3,6 Prozent wachsen. Bei Vossloh zeigt sich diese Dynamik in einem immer stärker werdenden Auftragseingang. Der Auftragsbestand liegt auf einem Rekordwert von 1,14 Milliarden Euro.
Vossloh will sich immer mehr auf den Dreiklang von Produkt, Services und Digitalem fokussieren. So sollen auch die wiederkehrenden Umsätze erhöht werden. 2030 will Vossloh die Umsatzmarke von 2 Milliarden Euro durchbrechen. Die EBIT-Marge soll dann bei mindestens 10 Prozent stehen. 2025 machte Vossloh einen Umsatz von 1,34 Milliarden Euro. Die Analysten von mwb research rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatz von 1,56 Milliarden Euro.
Wie bisher sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien von Vossloh aus. Das Kursziel sehen sie weiter bei 90,00 Euro.
Erwartet wird von ihnen im laufenden Jahr ein Gewinn je Aktie von 2,42 Euro. Im kommenden Jahr soll das Plus 3,80 Euro betragen. Für 2028 werden 4,28 Euro von den Analysten vorhergesagt.
Die Papiere von Vossloh geben 0,6 Prozent auf 53,20 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Minus von 40 Prozent.
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