Aumovio: Kaum Plus im ersten Börsenjahr
Im August hat der Autozulieferer Aumovio die Prognose für 2026 nach unten angepasst. Erwartet wird nun ein bereinigter Umsatz von 17,0 Milliarden Euro bis 17,5 Milliarden Euro. Bisher ging man von 17,0 Milliarden Euro bis 18,5 Milliarden Euro aus. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei 3,0 Prozent bis 4,0 Prozent (alt: 3,5 Prozent bis 5,0 Prozent) gesehen.
Die Analysten der Deutschen Bank lassen dies nun in ihr Modell einfließen. Sie bestätigen dabei die Kaufempfehlung für die Aktien von Aumovio. Das Kursziel wird jedoch von 60,00 Euro auf 55,00 Euro zurückgenommen.
Die Partnerschaft mit Aurora könnte mittelfristig positiver ausfallen. Die Amerikaner haben ihre Planung konkretisiert. Sie rechnen 2030 mit rund 30.000 autonomen LKWs. Am Markt rechnete man bisher mit 20.000 Einheiten. Das kann für zusätzliches Wachstum bei Aumovio sorgen. Die Effekte dürften aber nicht sofort spürbar sein.
Die Aktien von Aumovio notieren unverändert bei 36,40 Euro. Vor rund einem Jahr ist die Aktie mit 35,00 Euro ins Börsenleben gestartet.
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