Dürr: Hoher Abschlag bei der Bewertung
Bei Dürr läuft das Restrukturierungsprogramm Vector an. Dieses soll die Ertragskraft der Tochter BBS Automation verbessern. So soll die schwächer als erwartete Nachfrage im Bereich E-Mobilität kompensiert werden. Das Geschäft soll neu ausgerichtet werden, man will sich auf profitable Wachstumsmärkte fokussieren.
Im Bereich Industrial Automation will man konzerninterne Synergien stärker nutzen, die Standardisierung erhöhen und das margenstarke Servicegeschäft ausbauen. So soll es mittelfristig eine EBIT-Marge von mehr als 8 Prozent geben. Für 2026 rechnen die Experten der DZ Bank mit einer Marge von 5,3 Prozent.
Die Experten bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von Dürr. Das Kursziel wird von 22,00 Euro auf 18,00 Euro reduziert.
Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 1,83 Euro (alt: 2,01 Euro). 2027 sollen es 2,04 Euro (alt: 2,30 Euro) sein. Die erste Prognose für 2028 liegt bei 2,31 Euro.
Das KGV 2027e steht bei 8,2. Im Vergleich zur Peer Group bedeutet dies einen Abschlag von 55 Prozent.
Die Aktien von Dürr gewinnen 2,7 Prozent auf 16,86 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verliert das Papier 20 Prozent.
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