Pyrum kappt Prognose deutlich – technische Probleme bremsen Produktion
Pyrum Innovations senkt die Prognose für 2026 deutlich. Statt 6,5 bis 9,5 Millionen Euro Umsatz erwartet das Unternehmen nur noch 4,2 bis 5,3 Millionen Euro. Zugleich dürfte der operative Verlust höher ausfallen: Die neue EBIT-Prognose liegt bei minus 10,0 bis minus 12,5 Millionen Euro nach bislang erwarteten minus 8,0 bis minus 10,5 Millionen Euro. Für die Gesamtleistung werden nun 11 bis 14 Millionen Euro statt zuvor 12 bis 18 Millionen Euro erwartet.
Grund für die Korrektur sind Probleme beim Hochlauf der neuen Mahl- und Pelletieranlage. Nach Umbauten erreicht diese derzeit eine Leistung von bis zu 1.250 Kilogramm pro Stunde und damit weiterhin nicht das angestrebte Niveau von 1.650 Kilogramm. Pyrum nennt Einschränkungen bei der Förderung des gemahlenen Materials aus den Silos in die weiteren Prozessschritte als Ursache. Der Anlagenlieferant arbeitet an technischen Lösungen. Weitere Einblicke in die Geschäftsentwicklung dürfte der für den heutigen Mittwoch angekündigte Halbjahresbericht liefern.
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