TUI Aktie: Ziel 13,50 Euro oder kaum noch Luft nach oben?
TUI gibt Anlegern mit dem jüngsten Buchungsupdate etwas mehr Planungssicherheit. Der Reisekonzern grenzt die Prognose für das bereinigte EBIT im Geschäftsjahr 2026 bei konstanten Wechselkursen auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro ein, nachdem bislang 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro angepeilt wurden. Der Mittelpunkt der Spanne bleibt damit unverändert. Während das Geschäft mit Hotels und Kreuzfahrten weiter wächst, belasten schwächere Buchungsvolumina in Großbritannien und Deutschland das Veranstalter- und Airlinegeschäft. Die TUI Aktie gewinnt aktuell 1,10 Prozent auf 6,60 Euro. Bei drei Analysten reichen die Kursziele in aktuellen Studien zur MDAX-Aktie von 7,00 bis 13,50 Euro.
mwb research bleibt mit einem Kursziel von 13,50 Euro und einer Kaufempfehlung am optimistischsten. Das Haus hebt die Kapazitätserweiterungen und höheren Preise bei Hotels & Resorts sowie Kreuzfahrten hervor. In Markets & Airlines reagiert TUI auf die schwächere Nachfrage dagegen mit einer Kapazitätskürzung um 5 Prozent, konsequenter Preissteuerung und einer hohen Absicherung. Nach Einschätzung von mwb begrenzt dieses Vorgehen die Risiken für das Jahresergebnis.
JPMorgan bestätigt für die Aktien des Reisekonzerns aus Hannover das bisherige „Overweight“ mit einem Kursziel von 12,20 Euro. Die neue EBIT-Spanne von TUI liege in ihrer Mitte sowohl auf Höhe der bisherigen Planung als auch ungefähr beim Analystenkonsens. Positiv wertet die Bank, dass die Sommerbuchungen weniger stark zurückgegangen sind als noch im vergangenen Monat signalisiert. Gleichzeitig setzt sich der Trend zu kurzfristigeren Buchungen fort und zeigt sich erwartungsgemäß auch im Wintergeschäft.
Deutlich vorsichtiger bleibt Jefferies mit „Hold“ und einem Kursziel von 7,00 Euro für die Aktie von TUI. Auch hier wird darauf verwiesen, dass sich der Mittelpunkt der Ergebnisprognose durch die engere Spanne nicht verändert hat und ungefähr den Markterwartungen entspricht. Das Buchungsverhalten bleibe kurzfristig, während TUI seine Kapazitäten vorsichtig steuere. Zu möglichen Belastungen durch gestiegene Kerosinpreise habe der Konzern im Update keine Angaben gemacht.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: TUI.

