SAF Holland: Indien als ein Hoffnungsträger
Bei SAF Holland zeigt sich eine Veränderung. Der bisherige Komponentenhersteller wird zum Systemanbieter. Das wird auf der IAA deutlich. Die Technologien von erworbenen Unternehmen hat man in die Produktentwicklung und in die Produktion einfließen lassen.
Im laufenden Jahr will SAF Holland einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro bis 1,85 Milliarden Euro erreichen. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei 9 Prozent bis 10 Prozent gesehen. Man sieht sich auf einem guten Weg, diese Ziele zu erreichen. Die Analysten der DZ Bank rechnen mit einem Jahresumsatz von 1,797 Milliarden Euro. Die Marge wird bei 9,8 Prozent erwartet.
In Europa sind die Auftragsbestände stabil. In Nordamerika sollte der Tiefpunkt langsam durchschritten sein. Die alten Fahrzeugflotten benötigen eine Auffrischung. Hier sollte es 2027 oder 2028 aufwärts gehen. Große Hoffnungen werden auf Indien gesetzt.
Die Analysten bleiben bei der Kaufempfehlung für die Aktien von SAF Holland. Das Kursziel steht weiter bei 24,00 Euro.
Erwartet wird von den Analysten im laufenden Jahr ein Gewinn je Aktie von 2,17 Euro. 2027 sollen es 2,55 Euro sein, 2028 werden 2,91 Euro prognostiziert.
Das KGV 2027e kommt auf 8,8. Cummins steht bei 15,5, Weichai bei 12,1.
Die Aktien von SAF Holland gewinnen 1,3 Prozent auf 22,65 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 49 Prozent.
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