ASTA Energy investiert 17 Millionen Euro in Kupfer-Recyclinganlage
Asta Energy Solutions will rund 17 Millionen Euro in eine neue Kupfer-Recyclinganlage am österreichischen Standort Oed investieren. Die ersten Maschinen sollen noch 2026 bestellt werden, der Produktionsstart ist für Ende 2029 vorgesehen. In der Anlage will ASTA Kupferdraht aus Sekundärkupfer herstellen und dafür Schrott aus der eigenen Produktion sowie von Kunden und Lieferanten verwenden. Damit soll zugleich die Abhängigkeit von externen Kupferlieferanten sinken.
„Eigenes Recycling macht uns unabhängiger vom Kupfermarkt und sichert unseren Kunden langfristig den Zugang zu hochwertigem Kupferdraht. Genau das haben wir beim Börsengang versprochen, und mit der neuen Anlage setzen wir es jetzt um”, so Karl Schäcke, CEO der ASTA Energy Solutions AG.
Die Investition ist nach Angaben von ASTA Energy vom Dienstag bereits in der mittelfristigen Planung enthalten und erfülle die internen Renditeanforderungen. Konkrete Angaben zum erwarteten Umsatz- oder Ergebnisbeitrag macht das Unternehmen nicht. ASTA hatte beim Börsengang im Januar 2026 angekündigt, rund 20 Prozent des Emissionserlöses in den Ausbau des Kupferrecyclings zu investieren. Erfahrungen aus einer bereits bestehenden Recyclingplattform in Brasilien sollen in die neue Anlage einfließen.
Bis 2030 will ASTA den Anteil von Recyclingkupfer in der Produktion auf 70 Prozent erhöhen. Neben der eigenen Herstellung von Kupferdraht sollen durch die Anlage Transportwege und die Zahl der Schnittstellen in der Lieferkette reduziert werden. Vereinbarungen über die Belieferung mit Kupferschrott werden derzeit mit Kunden und Lieferanten abgestimmt.
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