Deutz und Hypercraft planen Ausbau der Defence-Zusammenarbeit
Deutz und das US-Unternehmen Hypercraft wollen ihre Zusammenarbeit bei unbemannten Bodenfahrzeugen ausbauen. Beide Unternehmen haben dazu ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Der Kölner Deutz-Konzern liefert bereits Verbrennungsmotoren für Hypercrafts UGV-Plattform Razorback. Künftig soll geprüft werden, ob auch Hybridantriebe, Batteriesysteme und Leistungselektronik von Deutz in den Plattformen eingesetzt werden können.
Teil der Gespräche ist zudem eine mögliche Montage und Endabnahme von Hypercraft-Systemen für den europäischen Markt an einem Deutz-Produktionsstandort. Hypercraft soll im Gegenzug seine Technologie für unbemannte Fahrzeuge und softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen sowie sein Netzwerk militärischer Kunden einbringen. Auch gemeinsame Entwicklungen und die Vermarktung künftiger Plattformen und Systemlösungen sind vorgesehen.
Die Vereinbarung ist zunächst eine Absichtserklärung. Verbindliche Projekte müssen separat vereinbart werden. Angaben zu möglichen Auftragsvolumina, Investitionen oder Umsatzbeiträgen macht Deutz nicht. Der Motorenbauer baut damit seine Aktivitäten im Verteidigungsbereich weiter aus, den das Unternehmen künftig neben Energy, Engines und NewTech als eigene tragende Säule des Konzerns etablieren will.
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