Villeroy & Boch kappt Gewinnprognose deutlich
Villeroy & Boch senkt nach einer schwachen Umsatzentwicklung im dritten Quartal die Prognose für 2026. Statt eines Umsatzrückgangs im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich erwartet der Konzern nun ein Minus im höheren einstelligen Prozentbereich. Deutlicher fällt die Korrektur beim operativen EBIT aus: Statt der bisher erwarteten 75 Millionen Euro sollen nur noch 50 bis 56 Millionen Euro erreicht werden.
Als Gründe nennt Villeroy & Boch die länger als erwartet anhaltenden geopolitischen Spannungen und die allgemeine Konjunkturschwäche. Auch die erwartete rollierende operative Nettovermögensrendite wird gesenkt: Statt 8,5 bis 10 Prozent rechnet das Unternehmen nur noch mit 5,5 bis 6,5 Prozent. Die operativen Investitionen sollen 2026 bei rund 40 Millionen Euro liegen.
Zugleich konkretisiert Villeroy & Boch seine Dividendenpolitik. Künftig soll höchstens der jeweilige Konzernjahresüberschuss ausgeschüttet werden, wobei in jedem Fall die Mindestdividende vorgeschlagen werden soll.
Weitere Angaben zur Geschäftsentwicklung in den beiden Unternehmensbereichen will der Konzern mit dem Zwischenbericht zum dritten Quartal am 27. Oktober vorlegen.
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