Bayer: Wenig neue Erkenntnisse
Die Bayer-Tochter Crop Science hat einen Investorentag abgehalten. Dabei geht es vor allem um die schon bekannten mittelfristigen Ziele. So will man 2029 ein EBITDA von mehr als 6 Milliarden Euro erreichen. Das Wachstum soll in den kommenden Jahren bei 9 Prozent liegen. Damit liegt man über den Erwartungen des Marktes.
Der Markt ist aus verschiedenen Gründen vorsichtig. So gibt es immer wieder zyklische Gegenwinde, auch sind die Ergebnisse oft volatil. Andererseits scheint sich das Angebot zu verknappen. Zudem könnten sich entsprechende Wetterbedingungen auf die Geschäfte positiv auswirken.
Die Analysten der Deutschen Bank bleiben daher bei der Kaufempfehlung für die Aktien von Bayer. Das Kursziel sehen die Analysten unverändert bei 60,00 Euro.
Zuletzt haben die Analysten von Barclays ihr Votum „overweight“ für die Bayer-Papiere erneuert. Gleichzeitig haben die Briten ihr Kursziel für die DAX-Aktie von 60,00 Euro auf 70,00 Euro angehoben. Hier spielt eine Neubewertung nach dem Glyphosat-Problematiken eine wichtige Rolle.
Die Aktien von Bayer verlieren 0,3 Prozent auf 49,09 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 75 Prozent.
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