Fielmann: Deutschland als Problemfall
Die Zahlen zum ersten Halbjahr bei Fielmann beinhalten keine wirklichen Überraschungen. Der Umsatz verbessert sich um 1,8 Prozent auf 1,248 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA legt um 1,3 Prozent auf 296 Millionen Euro zu. Zuletzt hat das Geschäft im Inland etwas geschwächelt, während es international besser gelaufen ist.
Vermutlich ist daher auch der kürzlich reduzierte Ausblick auf die Geschäfte in Deutschland zurückzuführen. Die Gesellschaft rechnet inzwischen für 2026 mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro bis 2,55 Milliarden Euro (alt: 2,55 Milliarden Euro bis 2,6 Milliarden Euro). Das bereinigte EBITDA wird bei 560 Millionen Euro bis 580 Millionen Euro (alt: 590 Millionen Euro bis 610 Millionen Euro) gesehen.
Die Analysten der Deutschen Bank bleiben bei der Kaufempfehlung für die Papiere von Fielmann. Sie sehen das Kursziel für den Titel weiter bei 63,00 Euro.
Die Aktien von Fielmann geben 1,0 Prozent auf 39,15 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 26 Prozent verloren.
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