Gerresheimer: Gewinne ab 2027
Im ersten Quartal legt der Umsatz bei Gerresheimer um 1 Prozent auf 524 Millionen Euro zu. Der Markt rechnete mit 506 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA geht von 81 Millionen Euro auf 66 Millionen Euro zurück. Hier stand der Konsens bei 83 Millionen Euro. Daraus resultiert eine Marge von 12,6 Prozent (Vorjahr: 15,7 Prozent). Der freie Cashflow hat sich um 109 Millionen Euro auf -32 Millionen Euro verbessert.
Die jüngsten Verkäufe von Centor und PPP werden die Verschuldungssituation deutlich entlasten. Das Closing soll im November bzw. im ersten Halbjahr 2027 erfolgen. Als nächstes steht Moulded Glass auf der Verkaufsliste. Die neue Gerresheimer wird danach weniger als die Hälfte des früheren Umsatzes erwirtschaften.
Aufgrund der vielfältigen Veränderungen müssen die Analysten von mwb research ihr Modell zur Aktie von Gerresheimer völlig neu berechnen. Sie bestätigen die Verkaufsempfehlung für die Aktien von Gerresheimer. Das Kursziel steigt von 12,50 Euro auf 20,00 Euro an.
Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Verlust je Aktie von 0,16 Euro. 2027 soll es einen Gewinn je Papier von 0,55 Euro geben.
Die Aktien von Gerresheimer geben 1,7 Prozent auf 26,08 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie 37 Prozent.
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