Circus macht Zutatenversorgung zur neuen Umsatzquelle
Circus führt mit den „Circus Pods“ ein standardisiertes Befüllungs- und Zutatensystem für seine autonomen Versorgungsroboter kommerziell ein. Die Infrastruktur ist nach Unternehmensangaben bereits in sieben europäischen Ländern einschließlich der Ukraine im Einsatz und wird von der Mehrheit der aktiven Kunden genutzt. Nach Feldtests unter anderem mit der Bundeswehr sollen die Pods im Laufe des zweiten Halbjahres für alle eingesetzten Circus-Systeme verpflichtend werden. Die Herstellung übernehmen externe Lebensmittelproduzenten nach Vorgaben von Circus, während das Unternehmen die Plattform und Lieferkette steuert.
Mit den Pods werde die „Handhabung, Qualität und Geschmack über jedes weltweit eingesetzte Robotersystem hinweg standardisiert”, so Nikolas Bullwinkel, Gründer & CEO von Circus.
Für Circus entsteht damit neben den Softwareerlösen aus CircusOS eine weitere wiederkehrende Umsatzquelle: Jedes von den Robotern zubereitete Gericht soll künftig auf den Pods basieren, sodass die Erlöse mit der Zahl und Auslastung der installierten Systeme wachsen können. Automatisches Scannen und Verarbeiten der Zutaten soll zugleich den täglichen Bedienaufwand nach Angaben von Circus um rund 80 Prozent reduzieren.
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