Voltatron kauft Kurz Elektronik und hebt Umsatzprognose an
Voltatron übernimmt sämtliche Anteile an der Kurz Elektronik GmbH und baut damit seine Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten im Elektronikgeschäft aus. Kurz Elektronik erzielte 2025 rund 14 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt etwa 170 Mitarbeiter in Deutschland und Litauen. Die Hälfte des Kaufpreises wird bar bezahlt, die andere Hälfte über 468.259 neue Voltatron-Aktien aus einer Sachkapitalerhöhung.
„Mit der Integration erweitern wir unser Portfolio um strategisch wichtige Fertigungs- und Verfahrenstechnologien, insbesondere in der Kabelkonfektion und im Kunststoffspritzguss”, so Christian Eibach, CSO der Voltatron AG. Mit der geplanten Erstkonsolidierung zum 1. September erhöht Voltatron die Umsatzprognose für 2026 von bisher 47 bis 51 Millionen Euro auf 54 bis 57 Millionen Euro. Auch die erwartete operative Rohertragsmarge steigt von 37 bis 44 Prozent auf 41 bis 47 Prozent.
Auf der Ergebnisseite bringt die Übernahme zunächst Belastungen mit sich. Die Prognose für die EBITDA-Marge bleibt zwar bei 7 bis 10 Prozent, aufgrund geplanter Investitionen in ERP-System, Maschinenpark und Prozessoptimierung erwartet Voltatron nun aber eine EBT-Marge von minus 4 bis minus 3 Prozent statt bisher minus 2 Prozent. Die bereinigte EBT-Marge wird deutlich von bisher 3 bis 4 Prozent auf 0 bis 1 Prozent gesenkt. Voltatron bezeichnet die Belastungen im Zusammenhang mit der Integration und den Investitionen als vorübergehend beziehungsweise einmalig.
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