Ringmetall hebt Prognose für 2026 an
Ringmetall hat im ersten Halbjahr 2026 trotz einer weiterhin verhaltenen Nachfrage bei Umsatz und Ergebnis zugelegt. Der Konzernumsatz stieg um 3,8 Prozent auf 101,1 Millionen Euro. Stärker entwickelte sich das operative Ergebnis: Das EBITDA erhöhte sich um 9,0 Prozent auf 13,3 Millionen Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich von 12,5 auf 13,1 Prozent. Dazu trug auch der um 5,7 Prozent auf 55,1 Millionen Euro gestiegene Rohertrag bei.
Auf den weiteren Ergebnisstufen fiel die Entwicklung unterschiedlich aus. Das EBIT legte lediglich um 2,2 Prozent auf 7,1 Millionen Euro zu, entsprechend sank die EBIT-Marge leicht von 7,1 auf 7,0 Prozent. Unter dem Strich fiel der Zuwachs dagegen wesentlich deutlicher aus: Der Konzerngewinn erhöhte sich aufgrund des deutlich verbesserten Finanzergebnisses bei Ringmetall von 3,1 Millionen Euro auf 4,2 Millionen Euro und damit um 36,2 Prozent.
Nach dem ersten Halbjahr konkretisiert Ringmetall die Prognose für 2026 nach oben. Der Umsatz soll nun 195 bis 210 Millionen Euro erreichen statt bislang 185 bis 205 Millionen Euro. Beim EBITDA hebt das Unternehmen die Untergrenze der erwarteten Spanne von 21 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro an; die Obergrenze bleibt bei 28 Millionen Euro. Mögliche weitere Akquisitionen im laufenden Jahr sind weiterhin nicht in der Prognose enthalten.
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