VIB Vermögen: Gewinn bricht im ersten Halbjahr massiv ein
Die VIB Vermögen AG hat im ersten Halbjahr 2026 Bruttomieteinnahmen von 46,8 Millionen Euro erzielt, 6,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Funds from Operations des m:access-notierten Unternehmens halbierten sich nahezu von 47,8 Millionen Euro auf 24,1 Millionen Euro. Als wesentlichen Grund nennt VIB den Wegfall von Zinserträgen aus dem Darlehen an die Muttergesellschaft Branicks Group. Gleichzeitig stiegen die Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren kräftig von 3,3 Millionen Euro auf 19,1 Millionen Euro.
Auch unter dem Strich zeigen die Halbjahreszahlen einen deutlichen Rückgang: Das Konzernergebnis sank von 30,7 Millionen Euro auf 2,6 Millionen Euro, das Ergebnis je VIB Vermögen Aktie von 0,80 Euro auf 0,08 Euro. Das Ergebnis vor Steuern fiel von 37,5 Millionen Euro auf 3,3 Millionen Euro. Zudem erhöhte sich die EPRA-Leerstandsquote im Eigenbestand seit Ende 2025 von 6,3 Prozent auf 11,5 Prozent. Die Assets under Management gingen von 10,1 Milliarden Euro auf 9,7 Milliarden Euro zurück. Der LTV sank zur Jahresmitte von 43,0 auf 41,2 Prozent; zudem ist nach Angaben des Unternehmens die Refinanzierung von Schuldscheindarlehen über 58 Millionen Euro gesichert.
Für 2026 bestätigt VIB die Prognose. „Trotz der fortwährenden Unsicherheiten im Markt, andauernder geopolitischer Spannungen und volatiler Zinsen liegen wir mit dem Verlauf des ersten Halbjahres voll auf Kurs. Die aktuelle Transaktionspipeline wird für weitere Erträge im Jahresverlauf sorgen”, sagt Dirk Oehme, Vorstandssprecher der VIB Vermögen AG.
Erwartet werden weiterhin FFO zwischen 60 und 70 Millionen Euro sowie Einnahmen aus der Immobilienverwaltung von 53 bis 63 Millionen Euro. Im zweiten Halbjahr sollen insbesondere Transaktionsgebühren aus dem Institutional Business zusätzliche Erträge bringen.
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